Stattdessen sind wir zum Long Beach gefahren und haben einer
alten Lady einen Besuch abgestattet. Die „Queen Mary“ hat schon einige Jahre
auf dem Buckel. 1934 lief sie vom Stapel
und ging 1936 auf Jungfernfahrt. Ihr Anspruch sollte es sein, dass
„Blaue Band“ zu bekommen. Eine Ehrung für das schnellste Schiff auf der Atlantikroute.
Was sie von 1938 bis 1952 auch blieb. Leider wurde das Schiff im Zweiten
Weltkrieg für Militärzwecke umlackiert und umgebaut. Sie überstand jedoch den
Krieg, wurde 10 Monate umgerüstet und ging 1947 für 20 Jahre wieder als
Passagierschiff auf See. Danach wurde sie von der Gemeinde Long Beach gekauft
und liegt seit dem als Museum und Hotel im Hafen.
Bereits bei unserer Ankunft im Hafen sowie auch bei der
Weierfahrt begann es wieder zu regnen. Ein entspannter Strandbesuch im
Nobelörtchen Newport war somit ausgeschlossen. Dennoch ein sehr interessanter
Ort… bei vielen der großen Villen am Wasser stehen in der Einfahrt große Yachten
und im Supermarkt sitzen die Kassierer im Anzug an der Kasse.
Als wir Laguna Beach erreichten schütte es immer noch wie
aus Eimern. Am nächsten Tag versprach der Wetterbericht jedoch überwiegend
Sonne.
Das Versprechen wurde gehalten und bei blauem Himmel und der
Sonne im Gepäck ging es am Dienstag früh nach San Diego. Dort verbrachten wir
auch den restlichen Tag - am Missionbeach. Ein für Triathlonkenner denkwürdiger
Ort… hier wurde aus einer Idee, den besten Ausdauersportler zu finden,
Geschichte geschrieben und der erste Triathlon der Welt durchgeführt.
Den gesamten Mittwoch haben wir bei schönstem Wetter am
Strand verbracht. Einziger Wehrmutstropfen war der ziemlich garstige und kalte Wind.
Aber mit einem guten Windschutz aus Regenschirmen, die wir uns gleich in San
Francisco gegen den Regen :D gekauft hatten, wurde es dann doch ein sehr
angenehmer Tag. Tim hat begeistert den Strand durchwühlt, um alles in den Mund
zu stopfen, was er finden konnte (Steine, Muscheln, Algen, Seetang, …) und die
Möwen verfolgt. Letztes waren zwar genauso groß wie er, aber Tims
Kreischgeräusche und begeisterte Juchzer ließen sie dann doch lieber die Flucht
ergreifen :D. Gut für Tim. Der Tag wurde dann wieder im Joghurtland und bei In-N-Out-Burger
gebührend beendet und dann ging es ans Packen, denn heute verlassen wir die
Westküste und kommen der Heimat wieder ein Stückchen näher. Nächster Stopp ist
New York! Wir sind gespannt, was uns da erwartet. Auf jeden Fall mussten die warmen
Klamotten wieder rausgekramt werden – es sind derzeit nur 4° C…
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