Das Monument Valley an der südlichen Grenze Utahs und im
Norden Arizonas auf dem Colorado Plateau wird von den Navajo verwaltet. Die bis
zu 300 m hohen Tafelberge sind vielfach bekannt als Kulissen diverser
Dreharbeiten von Wild-West-Filmen (z.B. „Spiel mir das Lied vom Tod“). Die ältesten
in der Region bekannten Gesteine sind ca. 300 Mio. Jahre alt. Die Oberfläche
der ursprünglich zu einem Felsplateau gehörigen Felsformationen ist in den
letzten 50 Mio. Jahren durch Wind, Regen und wechselnde Temperaturen bearbeitet
und abgetragen worden. Typische Eigennahmen der Spitzkuppen („butte“) sind z.B.
Camel Butte, Three Sisters oder die Totem Poles. Mit dem Auto konnten wir direkt
durch den riesigen Park fahren. Auch hier haben wir wieder perfektes Licht und
einen tollen Sonnenuntergang mitgenommen und konnten uns abends bei einem
tollen Essen über unsere schönen Eindrücke und tollen Bilder freuen. Nebenan
saß eine Familie aus New York, die mit ihren drei Jungs ebenfalls hier Urlaub
machten und ganz begeistert waren von Tim und von der Möglichkeit, eine so
große Reise mit Baby machen zu können. Auch Tim war ganz fasziniert von den
Jungs und wollte sich gar nicht mehr zu uns herum drehen. Nur die leckeren
Nudeln und die Suppe konnten ihn bewegen, sich ab und zu wieder mit uns zu beschäftigenJ. Mit einem perfekten
Blick auf einen tollen Sternenhimmel über dem Monument Valley aus unserem
Motelzimmer gingen wir schlafen. Johannes stand am nächsten Morgen weit vor
Sonnenaufgang auf, um weitere Timelapse-Aufnahmen machen zu können. Und es hat
sich gelohnt. Tim und ich bewunderten dagegen den Sonnenuntergang über dem
Monument-Valley gemütlich vom Bett aus.
Nach dem Frühstück ging es wie immer darum, alle Sachen zu
packen und genau zu schauen wo unsere nächste Route lang geht. Bei strahlendem
Sonnenschein verließen wir heute (Di., d. 21.02.) das überaus beeindruckende Monument
Valley in Richtung Flagstaff. Zwischendurch kamen wir aber noch am Grand Canyon
vorbei.
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