Mittwoch, 8. Februar 2017

San Francisco Part One



Auf geht`s: endlich geht sie los, die große Tour mit Sack und Pack und Baby! Am 06.02. um 11:40 Uhr startete unser Flieger nach San Francisco, unsere Reise in die USA begann wie geplant in Frankfurt. Insgesamt rund 13 Stunden sollte der Flug dauern – mit Zwischenstopp in Island. Wir waren besonders gespannt, ob unser 10 Monate altes Baby alles so gut mitmachen würde wie auf seinem ersten Flug ein paar Monate zuvor. Und tatsächlich: es lief alles reibungslos! Tim war genauso entspannt und fröhlich wie immer und hat sowohl die Kabinencrew wie auch andere Fluggäste gut unterhalten. Unser Zwischenstopp in Reykjavik verlief ohne Probleme und nachdem wir Tim eine Viertelstunde an den Sitzecken hatten herumwandern lassen ging es auch schon weiter. Nach weiteren 8,5 h Flug (ohne Entertainment und ohne jeglichen Service :O…) kamen wir schließlich um 17.20 Uhr Ortszeit an – 1.20 Uhr in Deutschland, Schlafenszeit! Nun war nicht nur Tim quengelig, sondern auch seine Eltern! Vor allem, nachdem wir völlig übermüdet, hungrig, durstig und kaputt noch eine Riesendiskussion mit dem Typ unserer Mietwagenfirma führen mussten, der ernsthaft versucht hat, uns über den Tisch zu ziehen, obwohl wir alles in Deutschlang gebucht, bezahlt und den Voucher dabei hatten. Offenbar zahlt sich eine gewisse Dreistigkeit bei übermüdeten und entnervten Kunden aus. Kurz: Für viel Geld wollte uns der „nette“ Herr einen Wagen aufschwatzen, den wir sowieso gebucht hatten und war dann regelrecht sauer und eingeschnappt, weil wir darauf nicht eingegangen sind. Kurzum: auch jetzt sind wir mit unserem Chevrolet Spark (!) nicht sicher, ob es dem Kerl nicht doch gelungen ist, uns zu verkohlen, das wird sich heute hoffentlich noch klären. Gibt ja zum Glück nen Kundendienst in Deutschland, der sogar von 9.00-13.00 Uhr erreichbar ist (?) – Schlafenszeit in den USA!
Das Wetter in San Francisco empfing uns leider nicht besonders herzlich – es schüttet seit gestern wie aus Eimern! In ein paar Tagen soll die Sonne wieder scheinen – da sind wir aber schon bei den Küstenmammutbäumen im Norden. Egal – San Francisco ist trotzdem schön und die Stadt hat auch bei schlechtem Wetter immer was zu bieten. Gestern waren wir im 50 Meilen entfernten Winchester House in San Jose – ein echtes Erlebnis! Über 160 teils sehr bizarre Räume, Treppen ins Nichts, Türen, die nirgendwohin führen oder hinter denen man direkt aus dem ersten Stock in den Garten stürzt, Fenster, wo niemals Licht hinein fällt, zig Geheimgänge, „easy-riser“-Treppen im Labyrinth-Style und ein wunderschöner Garten, von dem aus das Ausmaß des gesamten Bauwerks kaum zu erahnen ist.
Danach wurde das erste Outlet besucht - bei schlechtem Wetter immer eine gute Idee. Zurück in San Francisco konnten wir die Hälfte vom ersten Viertel der Golden Gate Bridge erahnen J – der Rest steckte typischerweise im dicken Nebel. In-and-Out-Burger durfte dann unser erstes Abendessen kredenzen und so endete unser erster Tag an der Westküste typisch amerikanisch  und mit Bettruhe um 21.00 Uhr J und der nächste Tag konnte heute bereits um 4.00 Uhr beginnen.

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