Auf geht`s: endlich geht sie los, die große Tour mit Sack
und Pack und Baby! Am 06.02. um 11:40 Uhr startete unser Flieger nach San
Francisco, unsere Reise in die USA begann wie geplant in Frankfurt. Insgesamt
rund 13 Stunden sollte der Flug dauern – mit Zwischenstopp in Island. Wir waren
besonders gespannt, ob unser 10 Monate altes Baby alles so gut mitmachen würde
wie auf seinem ersten Flug ein paar Monate zuvor. Und tatsächlich: es lief
alles reibungslos! Tim war genauso entspannt und fröhlich wie immer und hat
sowohl die Kabinencrew wie auch andere Fluggäste gut unterhalten. Unser Zwischenstopp
in Reykjavik verlief ohne Probleme und nachdem wir Tim eine Viertelstunde an
den Sitzecken hatten herumwandern lassen ging es auch schon weiter. Nach
weiteren 8,5 h Flug (ohne Entertainment und ohne jeglichen Service :O…) kamen
wir schließlich um 17.20 Uhr Ortszeit an – 1.20 Uhr in Deutschland,
Schlafenszeit! Nun war nicht nur Tim quengelig, sondern auch seine Eltern! Vor
allem, nachdem wir völlig übermüdet, hungrig, durstig und kaputt noch eine
Riesendiskussion mit dem Typ unserer Mietwagenfirma führen mussten, der
ernsthaft versucht hat, uns über den Tisch zu ziehen, obwohl wir alles in
Deutschlang gebucht, bezahlt und den Voucher dabei hatten. Offenbar zahlt sich
eine gewisse Dreistigkeit bei übermüdeten und entnervten Kunden aus. Kurz: Für
viel Geld wollte uns der „nette“ Herr einen Wagen aufschwatzen, den wir sowieso
gebucht hatten und war dann regelrecht sauer und eingeschnappt, weil wir darauf
nicht eingegangen sind. Kurzum: auch jetzt sind wir mit unserem Chevrolet Spark
(!) nicht sicher, ob es dem Kerl nicht doch gelungen ist, uns zu verkohlen, das
wird sich heute hoffentlich noch klären. Gibt ja zum Glück nen Kundendienst in
Deutschland, der sogar von 9.00-13.00 Uhr erreichbar ist (?) – Schlafenszeit in
den USA!
Das Wetter in San Francisco empfing uns leider nicht
besonders herzlich – es schüttet seit gestern wie aus Eimern! In ein paar Tagen
soll die Sonne wieder scheinen – da sind wir aber schon bei den
Küstenmammutbäumen im Norden. Egal – San Francisco ist trotzdem schön und die
Stadt hat auch bei schlechtem Wetter immer was zu bieten. Gestern waren wir im
50 Meilen entfernten Winchester House in San Jose – ein echtes Erlebnis! Über
160 teils sehr bizarre Räume, Treppen ins Nichts, Türen, die nirgendwohin
führen oder hinter denen man direkt aus dem ersten Stock in den Garten stürzt,
Fenster, wo niemals Licht hinein fällt, zig Geheimgänge, „easy-riser“-Treppen
im Labyrinth-Style und ein wunderschöner Garten, von dem aus das Ausmaß des
gesamten Bauwerks kaum zu erahnen ist.
Danach wurde das erste Outlet besucht - bei schlechtem
Wetter immer eine gute Idee. Zurück in San Francisco konnten wir die Hälfte vom
ersten Viertel der Golden Gate Bridge erahnen J
– der Rest steckte typischerweise im dicken Nebel. In-and-Out-Burger durfte dann
unser erstes Abendessen kredenzen und so endete unser erster Tag an der Westküste
typisch amerikanisch und mit Bettruhe um
21.00 Uhr J
und der nächste Tag konnte heute bereits um 4.00 Uhr beginnen.
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